Jürgen Trittin

"Wir müssen den zivilen Aufbau in Afghanistan durch Projekte, die gemeinsam mit der afghanischen Bevölkerung und den traditionellen Entscheidungsstrukturen entwickelt werden, stärken."

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Im Wahlkreis

Wahlkreis und Regionalbüro Göttingen
Wahlkreismitarbeiter: Sascha Völkening

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37073 Göttingen
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Fax: 05 51 / 5 31 54 60
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37036 Göttingen

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Mo,Di,Do,Fr: 9.00-12.00 Uhr u. Mi 16.00-18.00 Uhr

Das Wahlkreis- und Regionalbüro betreut die Region Südniedersachsen. Neben den Terminen in der Region geben wir regionale Pressemitteilungen ud einen regelmäßigen Rundbrief heraus.

Göttingen und Wahlkreis- und Regionalbüro GöttingenUmgebung

Ganz im Süden Niedersachsen liegt der Landkreis Göttingen im oberen Leinebergland. Die Stadt Göttingen selbst liegt im etwa sieben Kilometer breiten und 200m tiefen Leinegraben und ist von größtenteils bewaldeten Hochflächen umgeben. Die Stadt wurde bereits im Jahr 953 unter dem Namen Gutingi erstmals urkundlich erwähnt. Als Oberzentrum in einer strukturschwachen Region profitiert Göttingen sehr von seiner Universität: Von den etwa 130.000 Einwohnern der Stadt sind über 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, knapp 8.000 weitere Mitarbeiter und rund 25.000 Studierende. Die Georg-August-Universität ist als eine von wenigen Universitäten in Deutschland international (noch) konkurrenzfähig. Daher wird Sie auch im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gefördert und steigt somit  in den Kreis sogenannter „Elite-Universitäten“ auf.  Sie ist der Hauptarbeitgeber der Region und die Forschungspolitik der Bundesregierung ist damit für Göttingen von besonderer Bedeutung. Unter den Sparmaßnahmen im Bereich von Bildung und Hochschule, wie sie die derzeitige Landesregierung betreibt, leidet Göttingen besonders stark.

Als land- und forstwirtschaftlich geprägte Region steht der Landkreis Göttingen durch die aktuellen Veränderungen der Agrarmärkte vor großen Herausforderungen. Das hohe Potenzial bislang ungenutzter Biomasse wird dabei als Chance gesehen. Mit wissenschaftlicher Unterstützung von Universität und Fachhochschule wird mit vereinten Kräften an der Entwicklung einer Bioenergieregion Südniedersachsen gearbeitet.

Das bislang umfangreichste Projekt in diesem Zusammenhang ist das Bioenergiedorf Jühnde: Hier hat sich eine ganze Dorfgemeinschaft zusammengetan, um die Wärmeversorgung des Ortes über ein Nahwärmenetz zu ermöglichen, das durch Biogas gespeist wird. Das Vorhaben wird von dem Interdisziplinären Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen wissenschaftlich begleitet und fand bereits international Beachtung, da es das erste Bioenergiedorf in Deutschland war. Dieses bisher sehr erfolgreiche Konzept soll derzeit auf weitere Gemeinden im Göttinger Landkreis übertragen werden.